Irgendwie war bei den Löhnberger Lilien überall der Wurm drin…

KILA-Wettbewerbe 2018 starteten in Hadamar

Der erste Wettkampf der Kinderleichtathletik-Wettbewerbe (KILA) stand unter keinem guten Stern. Aufgrund der grassierenden Krankheitswelle und witterungsbedingter Ausfälle konnte vom TuS Löhnberg beim Hallenevent in den Sporthallen der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar statt wie ursprünglich geplant zwei Teams nur eine Rumpftruppe mit nur fünf Kindern (statt geforderten mindestens sechs Startern pro Team) in der Altersklasse U10 antreten.

Sie haben sich tapfer geschlagen: die „Löhnberger Lilien“ (v.l.) Djamil Seidel, Maurice Schwarze, Janne Pager, Valeria Renz und Valentin Cervev.

In dem Team „Löhnberger Lilien“ starteten mit Djamil Seidel, Janne Pager, Valeria Renz und Valentin Cervev vier Kinder, die normalerweise in der Altersklasse U8 eingestuft sind und den einzig verbliebenden U10er Maurice Schwarze tatkräftig unterstützen. Auch wenn am Ende der letzte Gesamtplatz von 14 teilnehmenden Teams in der Ergebnisliste stand, brauchte sich von den Kindern niemand über schlechte Leistungen ärgern. Letztendlich traten die Löhnberger Lilien teilweise gegen zwei Jahre ältere Kinder an, und eine Niedrigwertung durch den fehlenden sechsten Mann musste auch irgendwie kompensiert werden. Beim abschließenden Team-Biathlon wurden die Löhnberger von einem Teilnehmer des LC Mengerskirchen verstärkt. Dort erreichte das Team einen guten zwölften Platz.

Valentin und Valeria beim Biathlon

In der Altersklasse U12 ging mit Bennet Pager nur ein einziger Löhnberger Teilnehmer an den Start. Doch irgendwie hatte er an diesem Tag das Pech gepachtet. Beim ersten Schritt der Sprintstrecke zwickte die Wade, so dass er über die 50 Meter Sprintdistanz nicht sein ganzes Potential ausspielen konnte. Beim Hürdenlauf über 50 Meter stürzte er an der ersten Hürde, so dass er die Gesamtwertung nach dem zweiten Wettkampf schon vergessen konnte. Zwar zeigte Bennet beim Kugelstoßen  mit einer für ihn passablen Weite eine gute Leistung, jedoch entwickelte sich dann durch den Sturz beim Hürdenlauf eine Verunsicherung, die dann beim Hochsprung vollständig zuschlug. So scheiterte er dreimal bei der im Training sicher zu springenden Anfangshöhe.

Kann nach dem Wettkampf wenigstens wieder lachen: Bennet Pager

Übungsleiterin Claudia Meier konnte nach Ende des KILA-Wettbewerbes das Fazit ziehen, dass Bennet die Umstellung von den Kinderdisziplinen der U10 auf die Schülerdisziplinen noch etwas schwer fiel. Dennoch hofft sie bei den nächsten KILA-Wettkämpfen in Kirberg, Weilmünster und Niederselters auf bessere Tage.